„Lüttje up Tour“ in der Nordsee-Spielstadt

Aktion Menschen aus sieben Nationen fuhren zusammen ins Wangerland.Zum vierten Mal organisierten die Auricher Flüchtlingshilfe und die Johanniter einen Ausflug. 105 Kinder und 50 Erwachsene machten mit.
Aurich– Mit 105 Kindern im Alter zwischen 3 Monaten und 16 Jahren sowie 50 Erwachsenen aus sieben Ländern haben die Flüchtlingshilfe Aurich und der Ortsverband Aurich der Johanniter-Unfallhilfe die Nordsee-Spielestadt Wangerland in Hohenkirchen besucht. Dort konnten sie Achterbahn fahren, mit dem Kettenkarussell durch die Lüfte kreisen oder sich im Kinderriesenrad in die Höhe wagen.Das Resultat seien große Kinderaugen, viel Spaß, Begeisterung, neue Erfahrungen und eine tolle Abwechslung für die Kleinen gewesen, teilte die Flüchtlingshilfe mit. Es war bereits der vierte Ausflug in der „Lüttje up Tour“-Reihe. Das Projekt habe den Zweck, Familien als Wertegemeinschaft zu stärken und zwischen den Familien unterschiedlicher Herkunft Interaktionen und Verständnis füreinander zu schaffen. Dieses Mal waren laut Flüchtlingshilfe Menschen aus Syrien, Afghanistan, Nigeria, Albanien, Deutschland und dem Irak dabei.

Die Johanniter sorgen bei den Ausflügen für die Betreuung, stellen pädagogische Fachkräfte und Dolmetscher. Unterstützt werden die Fahrten von der Diakonie und der Niedersächsischen Lotto-Sport Stiftung „Stiftungen helfen – Engagement für Geflüchtete in Niedersachsen“. Die Teilnehmer müssten einen geringen eigenen Beitrag leisten. Gerd Eiting, Ideengeber von „Lüttje up Tour“, zeigte sich von der Resonanz angetan: ,,Wir sind sehr glücklich, dass unser Angebot von so vielen Familien aus so vielen verschiedenen Herkunftsländern wahrgenommen wird.“ Die Freude der Kinder und der Erwachsenen mache Mut, weitere Ausflüge zu planen.

Text aus der Ostfriesischen Zeitung